Wissensmanagement
Wissensmanagement bezeichnet allgemein die Einflussnahme auf das Wissen in Organisationen und damit auf das ihrer Mitglieder. Damit wird das Ziel verbunden, die Aufgaben des Arbeitsalltags zu lösen und Innovationen zu generieren. Im Verständnis von Wissensbilanz-NRW soll das Wissensmanagement aber kein zusätzliches System sein, das z.T. mit hohen Investitionen eingerichtet und dann nicht gelebt wird, sondern in die bestehenden Prozesse integriert werden. Wissensbilanz-NRW meint prozess-orientiertes Wissensmanagement.
Dieses besteht aus dem Zusammenspiel von Wissen erzeugen, speichern, verteilen und anwenden innerhalb der Arbeitsabläufe. Der Nutzen für alle Beteiligten muss klar sein,
damit sie bereit sind, sich einzubringen. Wissensmanagement ist die operative Umsetzung des strategischen Instruments der Wissensbilanz. Dabei stehen eine individuelle Analyse und die entsprechende Auswahl der vielfältigen Methoden im Mittelpunkt, ob es sich nun um die Sicherung von Erfahrungswissen ausscheidender Mitarbeiter handelt oder um das Wissenswörterbuch, mit dessen Hilfe das gemeinsame Verständnis zentraler Begriffe gesichert wird oder um „Gelbe
Seiten“ , in denen die Experten des Unternehmens aufgeführt werden, damit Mitarbeiter bei
ihren Fragen die richtigen Ansprechpersonen finden.
Wissensmanagement ist somit ein Weg, die Erkenntnisse aus der Analyse der Wissensbilanz systematisch umzusetzen. |